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Streuobstwiesen

Wir erhalten und pflegen in Weisenheim am Sand Streuobstwiesen im Gebiet eines EU Vogelschutzgebietes in Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden. Hierbei handelt es sich um wertvollen Lebensraum für viele Insekten, Vögel und Pflanzen. Mehr dazu unter Streuobstwiesen...

Grünstadter Berg

Wir betreiben aktiven Umweltschutz durch Pflegemaßnahmen am Grünstadter Berg zur Erhaltung wichtiger Biotope (z.B. Kalkmagerrasen, Wildkräuteracker).
Mehr dazu unter Ortsgruppe Grünstadt...

Feuchtbiotope

In Haßloch betreuen wir u.a. Feuchtwiesen und zahlreiche Amphibienteiche. Unsere Biotope sind Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten. Beispielsweise leben hier geschützte Kröten-, Molch- und Froscharten, sowie zahlreiche Libellen. Auch der Storch wird langsam wieder heimisch bei uns.
Mehr dazu unter Ortsgruppe Haßloch...

Außerdem

bieten wir interessante naturkundliche Exkursionen, Wanderungen und Vorträge für alle Naturliebhaber. Beispielsweise veranstalten wir seit eingen Jahren Anfang Juni den GEO-Tag der Artenvielfalt. Mehr dazu unter unserem Jahresprogramm bzw. unter Terminen.

Und in unseren Kindergruppen versuchen wir frühzeitig das Interesse an der Natur und ihrem Schutz zu wecken.



Wanderausstellung

Vom 18. Januar bis zum 10. Februar 2012 findet die Wanderausstellung des BUND Grüner Wall im Westen in Neustadt bei der SGD Süd statt. Die Eröffnungsveranstaltung beginnt am 18.01.2012 um 15 Uhr;  mehr

Deponie Am Bruchhübel

Der BUND Landesverband Rheinland-Pfalz e. V.  begleitet seit 25 Jahren die Bemühungen um die Chemieabfalldeponien Am Bruchhübel. Auf mehreren Feldern zwischen Bad Dürkheim und Maxdorf wurden in den 60er Jahren zahlreiche, teils giftige Abfälle deponiert. Bis heute haben die Verantwortlichen nicht alle Flächen saniert und rekultiviert. Probleme bereitet vor allem das "Feld 3", auf dem Altlasten der BASF lagern. Die teilweise hilflos erscheinenden Bemühungen der Behörden führten zu einem schier unendlich erscheinenden Sanierungsverfahren.

Im letzten Jahr ist von der SGD Süd mit Hilfe eines engagierten Erpolzheimer Bürgers ein neues Gutachten in Auftrag gegeben und veröffentlicht worden. Das Gutachten wurde vom Technologiezentrum Wasser der TU Karlsruhe erarbeitet. Dieses Gutachten hat vollständig die fortschreitende katastrophale Kontamination der oberflächennahen Grundwässer im Landschaftsschutzgebiet bestätigt: von der Deponie geht eine kilometerweite Verschmutzung in die unterliegenden Grundwässer und Böden im Landschaftsschutzgebiet „Bad Dürkheimer und Erpolzheimer Bruch“ aus (siehe auch Pressemitteilung vom 7.12.2010).


Am 6.12.2010 stellte die SGD Süd in einer Informationsveranstaltung diese neuen Ergebnisse der Öffentlichkeit vor. Die Vorträge mit den aktuellen Daten sind bei der SGD Süd hier abgelegt: www.sgdsued.rlp.de/Startseite/broker.jsp

Nach Auffassung des BUND gibt es nur einen Weg, die Giftfahne effektiv in den Griff zu bekommen: Die gesamte Deponie muß eingekapselt, also von einer wasserundurchlässigen Spundwand ummantelt werden. Dazu wurde am 13.1.2011 nochmals eine Stellungnahme  an die SGD Süd geschickt.


Am 30.5.2011 fand in Bad Dürkheim im Dürkheimer Haus eine Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand der Untersuchungsergebnisse der BASF Altlasten am Bruchhübel statt. Die Präsentationen und Stellungnahme von SGD-Süd und TWZ finden Sie hier:
www.sgdsued.rlp.de/Startseite/broker.jsp


Am 23.11.2011 fand in Bad Dürkheim eine weitere Informationsveranstaltung mit Vertretern von BASF und SGD Süd statt. Sowohl von der BASF als auch von der SGD waren weiterführende Untersuchungen durchgeführt worden, deren Ergebnisse und Bewertungen vorgestellt und diskutiert wurden. Ebenso wurde von der BASF  ein Sanierungsplanung für die Fahnenspitze von Feld 3 vorgestellt, sowie die verschiedene Varianten zur Sicherung und Sanierung des Deponiekörpers von Feld 3. Weiterer Punkt waren die Ergebnisse der Erkundungen zu Feld 5 und  die von BASF beauftragte Gefährdungsabschätzung. Das Technologiezentrum Wasser (TZW) Karlsruhe führte zu diesem Themenkomplex im Auftrag der SGD Süd eine Plausibilitätsuntersuchung durch: www.sgdsued.rlp.de/Startseite/binarywriterservlet

Das belastete Wasser aus der Grundwasserfahne soll in Gräben gefangen und zur Kläranlage Dürkheim gepumpt werden. Dort wird es über Aktivkohlefilter geleitet, die den Gehalt an AOX auf 100 μg/m3 verringern sollen.
Auch über die möglichen Verfahren zur Sicherung an der Quelle wurde diskutiert, über das Verfahren der Wahl soll 2012 entschieden werden. Das aufwändigste der bisher vorgestellten Verfahren wäre der Einbau einer Schlitzwand, die das Eindringen von Grundwasser von außen verhindert. Einige Diskussionsteilnehmer forderten das vollständige Auskoffern der Deponie. Eine Prüfung dieser weiteren Option wurde zugesagt.






Vortrag von Prof. Dr. Gerhard Scherhorn

November 2011

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