BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


BUND-Kindergruppen



Bildung für unsere Kinder!

BUND Kreisgruppe betreibt Kinderumweltgruppen

und leitet Natur und Umwelt AGs an Ganztagsschulen

BUND - Kinderumweltgruppen „Baumläufer“ im Raum Bad Dürkheim

 

 

BUND - Kinderumweltgruppen „Baumläufer“ im Raum Bad Dürkheim

Die Umweltgruppen „Baumläufer“ gibt es in dieser Form seit Frühjahr 2005.

Die Gruppen treffen sich je nach Größe der Gruppe jede Woche oder 14-tägig.

Wochentag und Uhrzeit erfragen Sie bitte bei der Gruppenleiterin.

Der Treffpunkt wird jeweils vorher festgelegt und liegt im Raum Bad Dürkheim.

Leiterin der Gruppen ist Frau Sigrid Ladwig.

Frau Ladwig ist ausgebildete Pädagogin, schreibt für die Rheinpfalz vor allem über Umwelt und Natur bezogene Themen und hat langjährige Erfahrung in der Leitung von Kinderumweltgruppen in Bad Dürkheim.

Wenn Sie Interesse daran haben, Ihren Kindern die Teilnahme an diesen

Kindergruppen zu ermöglichen, melden Sie sich bitte bei Frau Ladwig zur Verabredung eines „Schnuppertermins“.

 

 





BUND - Kinderumweltgruppe „Luchse“ im Raum Grünstadt-Land

Schon seit Frühjahr 2007 gibt es im Raum Grünstadt-Land eine Kinderumweltgruppe.

Die Treffen finden im Raum Grünstadt an verschiedenen Plätzen statt. Die Gruppe trifft sich zurzeit 1 x im Monat an einem Samstagvormittag, um auch den Schülern an weiterführenden Schulen die Möglichkeit zu geben, an den Natur-Exkursionen teilzunehmen. Weitere Details erfragen Sie bitte bei der Gruppenleiterin.

Die Gruppe ist ganzjährig im Freien (hauptsächlich im Wald) unterwegs. Auch praktische Naturschutzarbeit steht auf dem Programm.

Für diese Gruppe suchen wir aktuell eine neue Gruppenleiterin. Die Leitung wird vorerst kommissarisch durch Frau Ursula Büse wahrgenommen.

Wenn Sie Interesse daran haben, Ihren Kindern die Teilnahme an dieser Kindergruppe zu ermöglichen oder sich selber einbringen möchten, melden Sie sich bitte bei Frau Ursula Büse (06359-891120).

 

Anmeldeformular zur Kindergruppe Luchse




Die Kinderumweltgruppen finanzieren sich im Wesentlichen durch Elternbeiträge.

Dieser Beitrag beträgt gegenwärtig 14,50 € pro Monat.

Für Geschwister und BUND-Mitglieder gibt es Ermäßigungen.

Die Gruppen sind für Kinder gedacht, die mindestens das letzte Kindergartenjahr besuchen, also kurz vor der Einschulung stehen, aber auch ältere sind herzlich willkommen.

Bitte geben Sie diese Information auch gerne an Verwandte und Freunde weiter.

Was uns wichtig ist

Eine wichtige, heute aber leider in den Hintergrund geratende Aufgabe ist es, das
spontan vorhandene Interesse von Kindern für ihre natürliche Umwelt zu fördern. Damit die junge Generation eine verständnisvolle und schützende Einstellung zur Natur gewinnt, müssen ihr ausreichend Naturerlebnisse ermöglicht werden.

Doch im alltäglichen Lebensumfeld der Kinder werden solche Erlebnisse immer seltener. So wachsen heute die meisten Kinder trotz ihrer Neugier auf die Natur ohne engere Beziehung zu ihrer natürlichen Umwelt auf.

Umso wichtiger ist es für Naturschutzverbände, mögliche Ansätze zu verfolgen, die hier etwas Positives bewirken können. Aktive Kinderumweltgruppen stellen solche Ansätze dar. Sie leisten praktische Arbeit – im Gegensatz zum theoretisch geprägten Wissen, das Kinder in der Schule über Natur vermittelt bekommen.

Dabei lernen gerade junge Menschen vor allem über das direkte, eigene und emotionale Erlebnis.

Auch die BUND-Kreisgruppe Bad Dürkheim setzt sich in diesem Sinne für die

Umweltbildung unserer Kinder ein, um deren positive Einstellung zur Natur und deren Schutz zu fördern. Ziel der BUND - Umweltkindergruppen ist es, ein intensives Erleben in der Natur zu ermöglichen, spielerisch Wissen über die Natur zu vermitteln und auf diese Weise bereits bei jungen Menschen eine Beziehung zur Natur entstehen zu lassen.

Gemeinsames Forschen und Entdecken weckt die kindliche Neugier.

Die unmittelbare Begegnung mit der Natur durch regelmäßige Ausflüge ins Gelände innerhalb der BUND - Kindergruppen ist durch kein Buch und keinen Film zu ersetzen. Durch alle Sinne erfahren die Kinder draußen die sie umgebenden Tiere und Pflanzen.

Vor allem im Wald lassen sich die Abläufe und Geschehnisse der Natur auf vielfältige Weise entdecken und genießen. Vogelstimmen werden hörbar, Baumrinden fühlbar, Walderde oder Baumharz riechbar gemacht – Dinge also,
an denen wir meist achtlos vorübergehen, für deren Erleben wir jedoch kein anderes Medium benötigen.

Das unmittelbare sinnliche Wahrnehmen der Umwelt (und letztendlich die Eigenwahrnehmung) tritt in den Vordergrund. Eine große Auswahl an Naturerfahrungsspielen trägt zum ungezwungenen Ablauf der Exkursionen bei und fördert die Freude an der Bewegung in der Natur.

Das naturnahe und objektbezogene Lernen berührt nach allen Erfahrungen von
Umweltpädagogen die Kinder (und übrigens auch viele Erwachsene) stark.
Ziel ist das direkte Be-greifen, das staunende Wahrnehmen.

Der Effekt ist unübersehbar:

Was wir kennen und schätzen lernen, dass wollen wir auch beschützen. Wir entwickeln Verständnis, Zuneigung und ein Schutzbedürfnis für die Natur.

Erfahrungen belegen, dass Kinder, die an einer Umweltgruppe teilnehmen, dieses
Bedürfnis auch in ihre Familien mitnehmen und dort weitergeben.

Nicht zuletzt sollte auch die positive Wirkung auf die sozialen Fähigkeiten von Kindern gesehen werden, die in einer Gruppe ihre Erlebnisse im freien Gelände teilen.

Selbstverständlich finden die Unternehmungen der Kindergruppe fast ausschließlich im Freien statt, auch im Winter. Gut ausgerüstete Kinder nehmen erfahrungsgemäß eine „schlechte“ Witterung kaum mehr wahr.

Spielerische Phasen und eher ruhig geprägtes Wahrnehmen sollten einander abwechseln und ergänzen. Zum Programm gehören also Beobachtungen der Tier- und Pflanzenwelt, Spiele sowie Arbeitseinsätze (z.B. Freischneiden von Trockenmauern, die es im Dürkheimer Raum noch gibt).

Das Lernen durch Erklärungen sollte nicht fehlen, soll aber nicht losgelöst von den natürlichen Objekten stattfinden.

Bei den Wald- und Wiesenexkursionen bietet sich der natürliche Wandel im Lauf der Jahreszeiten an: Im Frühling können Vogelstimmen, Vogelnester, Blüten,
Bestäubung und Keimlinge Themen sein, im Sommer die Lebensräume der
Gewässer, Insekten wie Heuschrecken, Ameisen und Falter sowie viele andere
Kleintiere wie Spinnen, im Herbst die Blattformen, die Herbstfärbung, der Blattabwurf und die Blattzersetzung sowie Früchte und Samen und die Vorbereitung der Tiere auf den Winter. In der kalten Jahreszeit schließlich stellen etwa Spuren im Schnee oder der Winterschlaf und die Winterruhe der Tiere dankbare Themen dar.



Quelle: http://badduerkheim.bund-rlp.de/bund_bad_duerkheim/kindergruppen/