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Jahreshauptversammlung 2016

Am 11.03.2016 fand in Großkarlbach die Jahreshauptversammlung 2016 statt. Der amtierende Vorstand wurde wiedergewählt.

Weitere Informationen: Protokoll und Präsentation

Finanzierung der Ausgleichsflächen Flurbereinigung Obst I geplatzt

Der Ortsgemeinderat Weisenheim am Sand hat gestern Abend mehrheitlich die Zustimmung zu einem städtebaulichen Vertrag zur Finanzierung der Kompensationsflächen für das Flurbereinigungsverfahren Obst I in Weisenheim am Sand verweigert. Vertreter der Landwirtschaft haben sich in der Aussprache nicht positiv zu dem vergelegten Finanzierungsvorschlag geäußert.

Durch die verweigerte Zustimmung ist die Finanzierung des Erwerbs der Ausgleichsflächen durch den Kreis, sowie die Finanzierung und die Durchführung der erforderlichen Pflegemassnahmen, vor allem vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage der Ortsgemeinde Weisenheim am Sand - aktueller Haushalt wurde von der Kreisverwaltung nur unter Sparauflagen genehmigt - sehr fraglich. Die Durchführung des, vor allem für die Landwirtschaft, wichtigen Flurbereinigungsverfahren steht und fällt mit dem Erwerb der Kompensationsflächen.Ist das Flurbereinigungsverfahren nun gescheitert? Aus Sicht des Natur- und Umweltschutzes wurde hier die schnelle und sichere Finanzierung des Erwerbs von Ausgleichsflächen und die jahrzehntelange Finanzierung der Pflegemassnahmen für die Ausgleichsflächen verspielt.

Wir hoffen, dass diese Entscheidung noch nicht das letzte Wort ist, denn die formale Durchführung der Abstimmung wird noch überprüft, da Ratsmitglieder, die in dem betroffenen Gebiet Grundstückeigentümer oder Verwandte 1. Grades von Grundstückseigentümern sind, gegen den Finanzierungsvorschlag der Kreisverwaltung gestimmt haben.

 

GEO Tag der Artenvielfalt 2016

Bericht: Heinz Schlappkohl, Fotos: Werner Stubenrauch


Aufrechter Ziest

Die Bund-Kreisgruppe Bad Dürkheim führte am 13.06.2016 zusammen mit der Ortsgruppe Grünstadt des BUND eine botanische Exkursion auf den Nordhang des Eisbachtals nördlich von Grünstadt durch. Westlich und nördlich von Grünstadt befindet sich eine ganze Reihe von interessanten Kalkmagerrasen-Biotopen, die weitgehend als FFH-Gebiete ausgewiesen sind. Die meisten dieser Gebiete sind durch jahrhundertelange professionelle Schafbeweidung, die aber nur bis in Anfang der 70er Jahre andauerte, geprägt. Unser Ziel war diesmal ein seltener besuchtes Teilgebiet dieses Komplexes, das sich nördlich an die „Wolfskehl“ anschließt.

Diese Gebiet wurde miterfasst im Rahmen eines „Pflege-und Entwicklungsplans“ vom Landesamt für Umweltschutz aus dem Jahre 1985, und liegt als Entwurf vor. Dieser Entwurf stellte eine gute Grundlage für unsere Erfassung der Pflanzen und Pflanzengesellschaften dieses Habtrockenrasens (Mesobrometum erekti) dar. Letzterer wurde im Rahmen der Erfassung, die 1983-84 stattfand, als Adonisröschen-Fiederzwenkenrasen identifiziert und mit einer umfassenden Artenliste unterlegt.

 



Scheck-Tageule


Sommerwurz

Wir konnten auf unserer Exkursion, an der 12 Fachleute und interessierte Bürger teilnahmen, die damals vorgefundenen Arten größtenteils wiederfinden. Es seinen beispielshaft genannt und den Gräsern: Aufrechte Trespe, Zittergras, Fiederzwenke, Schafschwingel, Schillergras; unter den übrigen Blütenpflanzen: Zarter Lein, Purgier-Lein, Mittleres Leinblatt, Ästige Graslilie, Küchenschelle, Sonnenröschen, Große Braunelle, Sand-Thymian, Wiesensalbei, Gamander, Kriechende Hauhechel, Hornklee, Wundklee, Ohrlöffel-Leimkraut, die Bocksriemenzunge als einzige Orchidee und zahlreiche Vertreter der Sommerwurz-Gattung.
Das Gebiet hat sich also über die Jahrzehnte hindurch ganz gut „gehalten“, auch dank der amtlich organisierten Pflege. Es wird jetzt teilweise als Kompensationsmaßnahme durch die Stadt Grünstadt gepflegt (freigehalten). ebenfalls in Pflege der Stadt Grünstadt befindet sich ein „Wildkrautacker in Entwicklung“, der sich nordöstlich direkt an den untersuchten Halbtrocken anschließt. Hier fanden wir schon einige typische seltenere Vertreter der Wildkrautäcker, z.B. den Acker-Steinsamen und den Roten Gauchheil. Wir werden mit der Stadt über die weitere Pflege des Ackers (z.B. Getreideeinsaat) sprechen.
Abschluss der Tour bildete die Einkehr in der Asselheimer Weinwanderhütte, wo die Abschlussbesprechung stattfand.



Sommerwurz


Ehrenamtliche Gewässerbeobachter im BUND

Zu unseren Aktiven gehört eine Gruppe von Gewässerbeobachtern. Ein großer Teil unserer  "Wasserläufer" kümmert sich um einen Abschnitt des Eisbachs bei Ramsen. Andere "Wasserläufer" sind im Glashüttental aktiv.

Das Projekt "Wasserläufer" ist eine Zusammenarbeit mit dem Rheinland-Pfälzischen Umweltministerium und wird vom BUND Landesverband koordiniert. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:

www.wildbach-rlp.de

Vortrag von Stephan Skobel








Mitgliederversammlung 06.03.2013

Neuer Vorstand mit neuer Struktur

Am 6. März fand im Restaurant Kupferpfanne in Grünstadt die Mitgliederversammlung 2013 der BUND Kreisgruppe Bad Dürkheim statt, an der 34 Mitglieder teilnahmen. Die Versammlung war von besonderer Wichtigkeit, weil der bisherige Vorsitzende Dr. Harald Schwentker nach fast neunjähriger Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stand. Eine etwa 12-köpfige Arbeitsgruppe hatte im Vorfeld überlegt, in welcher Form die Kreisgruppe fortgeführt werden könnte, weil sehr frühzeitig klar war, dass sich bei Konzentration eines Großteils der Aufgaben auf eine Person wie bisher kein Nachfolger zu finden sein würde. Die Aufgaben wurden deshalb in genau definierte Bereiche aufgeteilt, die zukünftig von insgesamt zehn Aktiven bearbeiten werden. An der Spitze dieses Teams steht ein dreiköpfiger engerer Vorstand, der am 6. März einzeln neu gewählt wurde:

1. Sprecher wurde Prof. Dr. Michael Rauch aus Weisenheim am Sand, er führt die Geschäftsstelle und ist für die monatlichen Treffen der Gruppe zuständig.

Als Stellvertreter wurde Dr. Heinz Schlapkohl aus Weisenheim am Sand gewählt, er wird weiterhin die Stellungnahmen zu öffentlichen Vorhaben schreiben und politische Kontakte pflegen.

Als Schatzmeister wurde Dr. Christopher Kielbassa aus Bad Dürkheim wiedergewählt.

Diese drei Vorstände können die Kreisgruppe einzeln nach außen vertreten. Auf Vorschlag des neuen 1. Sprechers wurden drei weitere Aktive in einen erweiterten Vorstand berufen:

Kurt Werner aus Haßloch wird sich um das Jahresprogramm kümmern,

Dr. Manfred Vogel aus Neuleiningen ist für die Pflege der Grundstücke in Weisenheim am Sand (Streuobstwiesen, Wiesen, alte Obstbrachen) zuständig,

und Dr. Harald Schwentker aus Weisenheim am Sand ist mit kleineren Aufgaben im Vorstand geblieben, um den Übergang in die neue Arbeitsweise zu begleiten. Vier weitere Personen, die nicht zum Vorstand gehören, kümmern sich um die Mitgliederbetreuung, die Homepage, die Umwelt-Kindergruppen und technischen Umweltschutz. Die Versammlung stimmte der neuen Struktur einstimmig zu in der Erwartung, dass die erfolgreiche Arbeit der Gruppe für den Natur- und Umweltschutz in der Region fortgeführt werden kann.

Präsentation über die Kreisgruppe 2012


Baumläuferin rettet Kröten



Keine Scheu zeigt unsere jüngste Baumläuferin und rettet beherzt Kröten von einem Spielplatz.

Deponie Am Bruchhübel

Der BUND Landesverband Rheinland-Pfalz e. V.  begleitet seit 25 Jahren die Bemühungen um die Chemieabfalldeponien Am Bruchhübel. Auf mehreren Feldern zwischen Bad Dürkheim und Maxdorf wurden in den 60er Jahren zahlreiche, teils giftige Abfälle deponiert. Bis heute haben die Verantwortlichen nicht alle Flächen saniert und rekultiviert. Probleme bereitet vor allem das "Feld 3", auf dem Altlasten der BASF lagern. Die teilweise hilflos erscheinenden Bemühungen der Behörden führten zu einem schier unendlich erscheinenden Sanierungsverfahren.

Im letzten Jahr ist von der SGD Süd mit Hilfe eines engagierten Erpolzheimer Bürgers ein neues Gutachten in Auftrag gegeben und veröffentlicht worden. Das Gutachten wurde vom Technologiezentrum Wasser der TU Karlsruhe erarbeitet. Dieses Gutachten hat vollständig die fortschreitende katastrophale Kontamination der oberflächennahen Grundwässer im Landschaftsschutzgebiet bestätigt: von der Deponie geht eine kilometerweite Verschmutzung in die unterliegenden Grundwässer und Böden im Landschaftsschutzgebiet „Bad Dürkheimer und Erpolzheimer Bruch“ aus (siehe auch Pressemitteilung vom 7.12.2010).


Am 6.12.2010 stellte die SGD Süd in einer Informationsveranstaltung diese neuen Ergebnisse der Öffentlichkeit vor. Die Vorträge mit den aktuellen Daten sind bei der SGD Süd hier abgelegt: www.sgdsued.rlp.de/Startseite/broker.jsp

Nach Auffassung des BUND gibt es nur einen Weg, die Giftfahne effektiv in den Griff zu bekommen: Die gesamte Deponie muß eingekapselt, also von einer wasserundurchlässigen Spundwand ummantelt werden. Dazu wurde am 13.1.2011 nochmals eine Stellungnahme  an die SGD Süd geschickt.


Am 30.5.2011 fand in Bad Dürkheim im Dürkheimer Haus eine Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand der Untersuchungsergebnisse der BASF Altlasten am Bruchhübel statt. Die Präsentationen und Stellungnahme von SGD-Süd und TWZ finden Sie hier:
www.sgdsued.rlp.de/Startseite/broker.jsp


Am 23.11.2011 fand in Bad Dürkheim eine weitere Informationsveranstaltung mit Vertretern von BASF und SGD Süd statt. Sowohl von der BASF als auch von der SGD waren weiterführende Untersuchungen durchgeführt worden, deren Ergebnisse und Bewertungen vorgestellt und diskutiert wurden. Ebenso wurde von der BASF  ein Sanierungsplanung für die Fahnenspitze von Feld 3 vorgestellt, sowie die verschiedene Varianten zur Sicherung und Sanierung des Deponiekörpers von Feld 3. Weiterer Punkt waren die Ergebnisse der Erkundungen zu Feld 5 und  die von BASF beauftragte Gefährdungsabschätzung. Das Technologiezentrum Wasser (TZW) Karlsruhe führte zu diesem Themenkomplex im Auftrag der SGD Süd eine Plausibilitätsuntersuchung durch: www.sgdsued.rlp.de/Startseite/binarywriterservlet

Das belastete Wasser aus der Grundwasserfahne soll in Gräben gefangen und zur Kläranlage Dürkheim gepumpt werden. Dort wird es über Aktivkohlefilter geleitet, die den Gehalt an AOX auf 100 μg/m3 verringern sollen.
Auch über die möglichen Verfahren zur Sicherung an der Quelle wurde diskutiert, über das Verfahren der Wahl soll 2012 entschieden werden. Das aufwändigste der bisher vorgestellten Verfahren wäre der Einbau einer Schlitzwand, die das Eindringen von Grundwasser von außen verhindert. Einige Diskussionsteilnehmer forderten das vollständige Auskoffern der Deponie. Eine Prüfung dieser weiteren Option wurde zugesagt.

Weitere Informationen - insbesondere die aktuellen Präsentationen zur geplanten Sanierung der BASF - findet man auf der entsprechenden BASF-Seite.





Exkursion zum Tag der Artenvielfalt

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Mitgliederversammlung 2017

Am 17.03.2017 fand in Großkarlbach die Mitgliederversammlung 2017 statt.

Hier finden Sie das Protokoll und die Präsentation.

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