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Kreisgruppe Bad Dürkheim

Apfelernte

Apfelernte 2017

Wegen ungünstiger Witterung war der Ertrag diese Jahr geringer als der Durchschnitt der letzten 5 Jahre.

Dennoch waren 2470 Liter Apfelsaft der Lohn der Mühen. Das sind 370 Liter mehr als letztes Jahr. Herzlichen Dank an alle fleißigen Helfern.

Der Preis beträgt 7,50 € je 5 Liter-Beutel 


Apfelernte 2016

Die dieses Jahr mühsame Apfelerente ist dank der vielen Helfer zu Ende gegangen und der frisch gepreßte Saft steht nun zur Verfügung.

Beim Weingut Schwindt mussten beim Pressen unseres Obstes noch über 100 kg faule Frühe aussortiert werden.

Es enstanden 422 5l Beutel Saft, also 2110 l Apfelsaft. Das sind nur 37% der großen Menge des Ausnahmejahres 2015 mit 5700 l Saft.

Im Jahr 2014 hatten wir mit 1840 l Saft noch weniger, 2013 mit 5070 wieder deutlich mehr.

So geht das eben bei den Äpfeln!

Der 5l Beutel kostet wegen des knappen Angebotes nun 7,50 €! Bisher waren es 7 € pro Beutel.


Apfelernte 2015

Das Jahr 2015 bescherte uns eine Rekordernte und es konnten 5730 Liter Saft aus den Äpfeln der Streuobstwiesen bei Weisenheim am Sand hergestellt werden. Vielen Dank an Alle, die bei der Ernte unermüdlich mitgeholfen haben.

Der Saft ist  in 5-l Beuteln zum Preis von 7 € erhältlich.


Apfelernte 2014

Die Ernte 2014 ist eingefahren und 368 Beutel, also 1840 l Saft sind dabei entstanden.

Das ist weniger als 40% der Menge des Ausnahmejahres 2013. Es ist aber auch weniger als in den Jahren davor: 2500 l 2012 und immer um die 2000 l in den Jahren davor, nur 2009 war die Ernte geringer.

Der Verkauf ist ab sofort eröffnet. Mengen ab 5 Beutel liefere ich direkt ab Weingut Schwindt, einzelne Beutel aus meinem Lager zu Hause. Bei Schwindt erhält man den Saft nur in meinem Beisein und nur zu den Öffnungszeiten des Weingutes:Montag bis Freitag 14 Uhr bis 18 Uhr 30, Samstag von 11 Uhr bis 17 Uhr.

Adresse des Weingutes: Im Diehl 3, direkt außerhalb der westlichen Ortsgrenze Richtung Freinsheim.

Preis: 7 Euro für einen 5l-Beutel.


Apfelernte 2012

Die diesjährige Apfelernte war sehr erfolgreich!
Wir habe 2525l Saft erzeugen können, etwa 400 l mehr als in den vergangenen Jahren. Viele Bäume trugen gut bis sehr gut, andere gar nichts.

Etwa 20 Aktive haben bei der Ernte geholfen (auch drei Aktive aus der Kreisgruppe RLP). 
Außerdem haben uns Sigrid Ladwig und Berit Seelinger mit ihren Kindergruppen und Winni Wolff mit seinen Schülern bei der Ernte tatkräftig unterstützt.
Ihnen allen sei ein herzlich gedankt!

Ganztagsschüler der Friedrich-Ebert-Schule helfen dem BUND bei der Obsternte

Bereits im letzten Jahr legten Schüler der 3. Klassen der Friedrich-Ebert-Schule Hand an bei der Apfelernte der BUND Kreisgruppe Bad Dürkheim in Weisenheim am Sand. Vermittelt hatte diese Aktion Winfried Wolff, der als Ganztagsschulfachkraft an zwei Nachmittagen in der Woche die Kinder betreut. Für die Schüler war es schon ein Erlebnis mit dem Bus, der ja fast an der Schule hält, zum Bahnhof zu fahren, dort in den Zug umzusteigen und dann auch noch eine Apfelernte zu erleben. Mit Begeisterung waren die Jugendlichen dabei, unterstützt von den Helfern der BUND Kreisgruppe Bad Dürkheim, welche die für die Ernte benötigten Gerätschaften bereits zu den Grundstücken gebracht hatten. Mit einigen selbstgepflückten Äpfeln zum Essen im Gepäck und dem ausgeschenkten Apfelsaft vom Vorjahr im Magen, fuhren die Klassen wieder zurück. Das Angebot einiger mithelfenden Eltern, mit dem Auto zurück zu fahren, wurde aber empört abgelehnt. Nicht nur die Apfelernte hat den Kindern Spaß gemacht, auch die für die meisten doch ungewohnten Transportmittel Bus und Bahn wollten die Schüler bis zur Schule ausnutzen. Dass eine Klasse wegen einigen Nachzüglern und einer geschlossenen Schranke geschuldet nur eine halbe Stunde zu spät in die Schule kam, war der guten ÖPNV-Anbindung zu verdanken.

Im neuen Schuljahr will Winfried Wolff vielleicht sogar Pflaumen ernten. Das muss aber noch mit den Eltern, der Schule und den Verantwortlichen der BUND Kreisgruppe Bad Dürkheim abgeklärt werden.


Finanzierung der Ausgleichsflächen Flurbereinigung Obst I geplatzt

Der Ortsgemeinderat Weisenheim am Sand hat gestern Abend mehrheitlich die Zustimmung zu einem städtebaulichen Vertrag zur Finanzierung der Kompensationsflächen für das Flurbereinigungsverfahren Obst I in Weisenheim am Sand verweigert. Vertreter der Landwirtschaft haben sich in der Aussprache nicht positiv zu dem vergelegten Finanzierungsvorschlag geäußert.

Durch die verweigerte Zustimmung ist die Finanzierung des Erwerbs der Ausgleichsflächen durch den Kreis, sowie die Finanzierung und die Durchführung der erforderlichen Pflegemassnahmen, vor allem vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage der Ortsgemeinde Weisenheim am Sand - aktueller Haushalt wurde von der Kreisverwaltung nur unter Sparauflagen genehmigt - sehr fraglich. Die Durchführung des, vor allem für die Landwirtschaft, wichtigen Flurbereinigungsverfahren steht und fällt mit dem Erwerb der Kompensationsflächen.Ist das Flurbereinigungsverfahren nun gescheitert? Aus Sicht des Natur- und Umweltschutzes wurde hier die schnelle und sichere Finanzierung des Erwerbs von Ausgleichsflächen und die jahrzehntelange Finanzierung der Pflegemassnahmen für die Ausgleichsflächen verspielt.

Wir hoffen, dass diese Entscheidung noch nicht das letzte Wort ist, denn die formale Durchführung der Abstimmung wird noch überprüft, da Ratsmitglieder, die in dem betroffenen Gebiet Grundstückeigentümer oder Verwandte 1. Grades von Grundstückseigentümern sind, gegen den Finanzierungsvorschlag der Kreisverwaltung gestimmt haben.


Ehrenamtliche Gewässerbeobachter im BUND

Zu unseren Aktiven gehört eine Gruppe von Gewässerbeobachtern. Ein großer Teil unserer  "Wasserläufer" kümmert sich um einen Abschnitt des Eisbachs bei Ramsen. Andere "Wasserläufer" sind im Glashüttental aktiv.

Das Projekt "Wasserläufer" ist eine Zusammenarbeit mit dem Rheinland-Pfälzischen Umweltministerium und wird vom BUND Landesverband koordiniert. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:

www.wildbach-rlp.de

Vortrag von Stephan Skobel


Deponie Am Bruchhübel

Der BUND Landesverband Rheinland-Pfalz e. V.  begleitet seit 25 Jahren die Bemühungen um die Chemieabfalldeponien Am Bruchhübel. Auf mehreren Feldern zwischen Bad Dürkheim und Maxdorf wurden in den 60er Jahren zahlreiche, teils giftige Abfälle deponiert. Bis heute haben die Verantwortlichen nicht alle Flächen saniert und rekultiviert. Probleme bereitet vor allem das "Feld 3", auf dem Altlasten der BASF lagern. Die teilweise hilflos erscheinenden Bemühungen der Behörden führten zu einem schier unendlich erscheinenden Sanierungsverfahren.

Im letzten Jahr ist von der SGD Süd mit Hilfe eines engagierten Erpolzheimer Bürgers ein neues Gutachten in Auftrag gegeben und veröffentlicht worden. Das Gutachten wurde vom Technologiezentrum Wasser der TU Karlsruhe erarbeitet. Dieses Gutachten hat vollständig die fortschreitende katastrophale Kontamination der oberflächennahen Grundwässer im Landschaftsschutzgebiet bestätigt: von der Deponie geht eine kilometerweite Verschmutzung in die unterliegenden Grundwässer und Böden im Landschaftsschutzgebiet „Bad Dürkheimer und Erpolzheimer Bruch“ aus.

Am 6.12.2010 stellte die SGD Süd in einer Informationsveranstaltung diese neuen Ergebnisse der Öffentlichkeit vor. Die Vorträge mit den aktuellen Daten sind bei der SGD Süd abgelegt.

Nach Auffassung des BUND gibt es nur einen Weg, die Giftfahne effektiv in den Griff zu bekommen: Die gesamte Deponie muß eingekapselt, also von einer wasserundurchlässigen Spundwand ummantelt werden. Dazu wurde am 13.1.2011 nochmals eine Stellungnahme  an die SGD Süd geschickt.

Am 30.5.2011 fand in Bad Dürkheim im Dürkheimer Haus eine Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand der Untersuchungsergebnisse der BASF Altlasten am Bruchhübel statt.

Am 23.11.2011 fand in Bad Dürkheim eine weitere Informationsveranstaltung mit Vertretern von BASF und SGD Süd statt. Sowohl von der BASF als auch von der SGD waren weiterführende Untersuchungen durchgeführt worden, deren Ergebnisse und Bewertungen vorgestellt und diskutiert wurden. Ebenso wurde von der BASF  ein Sanierungsplanung für die Fahnenspitze von Feld 3 vorgestellt, sowie die verschiedene Varianten zur Sicherung und Sanierung des Deponiekörpers von Feld 3. Weiterer Punkt waren die Ergebnisse der Erkundungen zu Feld 5 und  die von BASF beauftragte Gefährdungsabschätzung. Das Technologiezentrum Wasser (TZW) Karlsruhe führte zu diesem Themenkomplex im Auftrag der SGD Süd eine Plausibilitätsuntersuchung durch.

Das belastete Wasser aus der Grundwasserfahne soll in Gräben gefangen und zur Kläranlage Dürkheim gepumpt werden. Dort wird es über Aktivkohlefilter geleitet, die den Gehalt an AOX auf 100 μg/m3 verringern sollen.
Auch über die möglichen Verfahren zur Sicherung an der Quelle wurde diskutiert, über das Verfahren der Wahl soll 2012 entschieden werden. Das aufwändigste der bisher vorgestellten Verfahren wäre der Einbau einer Schlitzwand, die das Eindringen von Grundwasser von außen verhindert. Einige Diskussionsteilnehmer forderten das vollständige Auskoffern der Deponie. Eine Prüfung dieser weiteren Option wurde zugesagt.


Große Pflanzaktion: Erweiterung unserer "Vorzeigewiese"

3. Dezember 2011

Die Pflanzaktion ergab sich aus der Flurbereinigung "Fuchsbach-West". Die Bäume und Sträucher wurden von der Flurbereinigungsbehörde zur Verfügung gestellt.

Die Arbeitsbedingungen waren gut: kühles, trockenes Wetter.
Die Wiese war zuvor noch einmal gemulcht und der neu dazu gekommene Teil, eine gerodete Apfelanlage, mit der Wurzelfräse noch einmal bearbeitet und eingeebnet worden. Mit dem Bohrer aus Haßloch wurden die Pflanzlöcher ausgehoben und dann die Bäume eingestetzt, abgestützt, mit einem Verbißschutz umwickelt und gründlich angegossen.

Um die Heckenbepflanzung kümmerte sich der Obsthof Hilbert aus Erpolzheim.
Insgesamt wurden 46 Bäumen und zwei Hecken mit insgesamt 300 Sträuchern auf unserer deutlich größer gewordenen "Vorzeigewiese" in der Gemarkung "Breitherren" mit Bäumen aus "Mehr Grün durch Flurbereinigung" gepflanzt.

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